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Tipps für Camper-Einsteiger

Ob VW California oder Sunlight Cliff: Ein Trip im Van lockt Reiseenthusiasten mit Aspekten wie Freiheit, Unabhängigkeit und natürlich Spontanität – aber vor allem mit der Aussicht auf aufregende Erlebnisse und atemberaubende Landschaften. Damit auch Deine ersten Ausflüge sich zur Traumtour entwickeln, packst Du am besten ein paar unserer Ratschläge mit ein.

Mit Bulli ans Meer

Tipps und Tricks für Camping-Einsteiger

Tipp1: Inspiziere Deinen Van.

Ehe es unvorbereitet und mit Vollgas in den Urlaub geht, solltest Du die Reiselust noch ein wenig ausbremsen, denn eines muss noch sichergestellt werden: Die volle Funktionsfähigkeit Deines Fahrzeugs. Nimm Dir also ausreichend Zeit, Deinen Campervan kennenzulernen und alle gängigen Sicherheitsaspekte zu überprüfen. Zu den unverzichtbaren Basics zählen das Prüfen des Reifendrucks, des Ladestands der Batterie sowie des Füllstands Deiner Gasanlage. Sofern Dein Campervan übereinen Wassertank verfügt, nimm auch diesen genaustens unter die Lupe. Dabei ist es völlig ausreichend, den Wassertank vor Fahrtantritt nur zu einem Drittel zufüllen – Gelegenheiten zum Nachfüllen bieten sich noch unterwegs. So sparst Du Gewicht, damit Kraftstoff und schlussendlich bares Geld.

Wie auch bei anderen Fahrzeugen muss die Lichtanlage funktionieren, die Reifen Deines Campervans sollten intakt sein und ausreichend Öl, Bremsflüssigkeit und Scheibenwasser sind eh Voraussetzung für eine Fahrt ohne Stolpersteine. Beisehr langen Reisen gilt es zudem zu überprüfen, wie lange Dein Campervan noch TÜV hat und diesen gegebenenfalls vor Reiseantritt zu erneuern. Erstell Dir vorsichtshalber eine Check-Liste – damit fährst Du auf der sicheren Seite!

Tipp2: Gut geplant ist halb gewonnen!

Die Vorstellung klingt romantisch: einfach losfahren und sehen, was die Welt für einen bereithält. Umso härter trifft einen der Schlag der Realität: uneindeutige Navi-Aussagen, planloses Umherirren und natürlich die ewige Suche nach dem passenden Platz zum Übernachten gehören dazu, wenn Du unvorbereitet und ohne Routenplanung startest und lassen die Traumblase schneller platzen, als Dir lieb ist. Wir empfehlen daher, Dir ein grobes Ziel vor dem Roadtrip zu stecken.Überlege, wie viel Zeit Dir zur Verfügung steht und welche Gegenden zu Deinen Must-sees gehören. Ziehe für eine kurze Wochenendtour auch mal das nähere Umgebungsland in Betracht– denn auch die eigene Heimat bietet eine Vielzahl an noch unentdeckten Ecken und Kulturschätzen, die es auszukundschaften gilt.

Egal wohin es Dich verschlägt, recherchiere vorab, wo Du mit Deinem Campervan übernachten kannst. Nachts von der Polizei geweckt zu werden, weil Dein Stellplatz nicht legal ist, gehört zu den typischen Anfängerfehlern und ist somit ein eher unerwünschtes Campingerlebnis. Es gibt mittlerweile unzählige Apps, die Dir Empfehlungen dazu geben und auf Erfahrungsberichten anderer Reisender basieren. Aber auch der klassische Reiseführer hält den ein oder anderen Tipp für die Übernachtung bereit.

Tipp3: Was muss mit? Überleg Dir gut, was Du wirklich auf Deinem Trip benötigst!

Viele Camping-Gadgets mit im Gepäck zu haben erscheint zwar praktisch, jedoch solltest Du Dich fragen, was Du wirklich benötigst. Packe Kleidung je nach Wetterlage Deines Zielorts eins. In der Regel sollte diese für eine Woche ausreichen, denn Waschmöglichkeiten finden sich fast überall. Setze lieber auf praktische Dinge, die Dein Leben im Campervan erleichtern. Unabdingbar sind hingen Tools wie Starthilfekabel, eine Abschleppstange, ein Wagenheber, ein Ersatzrad und eine Grundausstattung an Werkzeug. Diese sind wahre Retter im Falle einer Panneund sorgen dafür, dass Du schnurstracks weiterziehen kannst. Weiterhin solltest Du biologisch abbaubares Spülmittel einpacken, Toilettenpapier, eine stabile Leine sowie eine kleine Reiseapotheke. Beim Einräumen muss der Campervan möglichst gleichmäßig beladen werden, damit während der Fahrt nichts umherfliegen kann.

Tipp5: Etappen smart navigieren und mit Freu(n)de(n) teilen

Unterdessen gibt es zahlreiche Smartphone-Features, die Deine Reise mit dem Camper enorm erleichtern. Pack Dein Handy ein – man denke auch das passende Ladegerät mit Anschluss für den Zigarettenanzünder – und beziehe Restaurant-Tipps und Empfehlungen zu sehenswerten Spots. Auch bietet Dir das World Wide Web Auskunft zu günstigen Tankstellen, Entsorgungsstationen oder Staumeldern. Wer das Handy als Navigationshilfe nutzt, profitiert in nicht gerade selten vorkommenden Netzlöchern von Offlinekarten, die schnell und unkompliziert runtergeladen sind.

Doch auch der Kontakt zu den daheimgebliebenen Liebsten will gepflegt werden: Regelmäßige Kommunikation in Form von Telefonaten und Fotos vom Erlebten gehören einfach zu jedem Trip dazu. Es muss dabei nicht zwingend die sperrige Spiegelreflexkamera zum Shooten sein. Die neusten Smartphones können in Sachen Qualität bestens mithalten. Doch Achtung vor hohen Mobilkosten beim Verschicken und Social-Media-Update im Ausland: Je nach Land solltest Du Dich unbedingt über die Kosten des mobilen Internets erkundigen, um möglichst günstige Konditionen zu ergattern. So bleibt Dir das böse Erwachen beim Anblick der Handyrechnung nach dem erholsamen Urlaub erspart!

Mit diesen Tipps kann das Abenteuer Vanlife starten. Wir wünschen viel Spaß, jede Menge prägende und bleibende Erinnerungen und natürlich eine gute Fahrt!

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